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Verstärkter Einsatz von geschulten Streetworkern in den sozialen Brennpunkten
Chorweiler ist deutschlandweit für seine verfehlte Integrationspolitik bekannt. Dieses Image haftet Chorweiler teilweise zu Recht bis heute an. Trotz Verbesserung in den letzten Jahren und des Absinkens der Kriminalitätsrate ist die Problematik der Jugendlichen immer noch sehr groß. Die Jugendlichen mit Migrationshintergrund haben zum großen Teil keine Perspektiven und fühlen sich von der Politik nicht richtig wahrgenommen. Durch die Perspektivlosigkeit geraten die Jugendlichen sehr schnell auf die schiefe Bahn. Damit von den Jugendlichen mehr gefordert werden kann, muss auch mehr gefördert werden.
Der erste Schritt besteht darin, den Jugendlichen erfahrene Pädagogen als ersten Ansprechpartner an die Seite zu stellen. Die Anzahl der eingesetzten Streetworker ist viel zu gering und muss massiv ausgebaut werden. Erst wenn die Jugendlichen das Gefühl haben ernst genommen zu werden, können Perspektivlosigkeit und Kriminalität verhindert werden. Menschen haben ein Grundbedürfnis nach Annerkennung. Wie soll dies allerdings funktionieren, wenn die Jugendlichen nur von ihren Leidensgenossen für Straftaten und andere illegalen Aktionen anerkannt werden? An dieser Stelle muss der Streetworker einspringen und die Jugendlichen für die gesellschaftlich anerkannten Werte sensibilisieren und Perspektiven aufzeigen. Erst bei einer Einsicht können damit die positiven Einstellungen auf die nächsten Generationen übertragen und der Teufelskreis durchbrochen werden.
